Paul Jordan: Unterschied zwischen den Versionen

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Während der Zeit des NS-Regimes ist es aus verschiedenen Quellen nicht ersichtlich, wann er wo gemeldet war. Seinem Gedenkblatt aus Yad Vashem, ausgefüllt von seiner Schwester [[Helga Jordan (SEK)]], zufolge hielt er sich in Hildesheim und in Holland auf. In Hengelo, Drienerstraat 65, wurde ein Stolperstein zum Gedenken an ihn verlegt.[[#Einzelnachweise|<span id="ref1">¹</span>]]
 
Während der Zeit des NS-Regimes ist es aus verschiedenen Quellen nicht ersichtlich, wann er wo gemeldet war. Seinem Gedenkblatt aus Yad Vashem, ausgefüllt von seiner Schwester [[Helga Jordan (SEK)]], zufolge hielt er sich in Hildesheim und in Holland auf. In Hengelo, Drienerstraat 65, wurde ein Stolperstein zum Gedenken an ihn verlegt.[[#Einzelnachweise|<span id="ref1">¹</span>]]
  
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In den besetzten Niederlanden führte ihn nach seiner Verhaftung im November 1942 eine [[#Internetseiten|Odyssee]] durch diverse Lager: Vom "Polizeilichen Durchgangslager Amersfoort" kam er in das Konzentrationslager Herzogenbusch und dann nach Westerbork. Von dort aus wurde er am 4. Mai 1943 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert.  
 
In den besetzten Niederlanden führte ihn nach seiner Verhaftung im November 1942 eine [[#Internetseiten|Odyssee]] durch diverse Lager: Vom "Polizeilichen Durchgangslager Amersfoort" kam er in das Konzentrationslager Herzogenbusch und dann nach Westerbork. Von dort aus wurde er am 4. Mai 1943 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert.  
 
Am 7. Mai 1943 fand er den Tod in Sobibor.
 
Am 7. Mai 1943 fand er den Tod in Sobibor.

Version vom 29. August 2022, 13:26 Uhr

Biographie

undatierte Fotografie / Joods Monument

Paul Jordan, Sohn von Aaron und Auguste Jordan, wurde am 12.09.1906 in Dortmund geboren. Nachdem er seine Kindheit und Jugend dort verbracht hatte, verzog er am 31.08.1925, kurz vor seinem 20. Geburtstag, nach Hildesheim. Zwei Jahre später kehrte er zu seiner Familie in Dortmund zurück, dort heiratet er am 10.04.1931 Erika Stern. Am 03.01.1932 bekommen sie ihren Sohn Gerhard. 1932 zieht die Familie wieder nach Hildesheim.

Wer war Paul Jordan? Wir kennen bisher seinen Beruf nicht, die abgebildete Fotografie zeigt ihn als einen Vetreter des Bürgertums.

Während der Zeit des NS-Regimes ist es aus verschiedenen Quellen nicht ersichtlich, wann er wo gemeldet war. Seinem Gedenkblatt aus Yad Vashem, ausgefüllt von seiner Schwester Helga Jordan (SEK), zufolge hielt er sich in Hildesheim und in Holland auf. In Hengelo, Drienerstraat 65, wurde ein Stolperstein zum Gedenken an ihn verlegt.¹

Häftlingspersonenkarte, KZ Herzogenbusch²

In den besetzten Niederlanden führte ihn nach seiner Verhaftung im November 1942 eine Odyssee durch diverse Lager: Vom "Polizeilichen Durchgangslager Amersfoort" kam er in das Konzentrationslager Herzogenbusch und dann nach Westerbork. Von dort aus wurde er am 4. Mai 1943 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Am 7. Mai 1943 fand er den Tod in Sobibor.

Weiterführende Literatur, Internetseiten und Belege

Einzelnachweise

[1] https://stolpersteine-hengelo.nl/hengelo/

[2] Häftlingspersonenkarte Paul Jordan, Herzogenbusch/371598/ ITS Digital Archive, Arolsen Archives https://collections.arolsen-archives.org/de/document/371598

Weiterführende Informationen

Internetseiten

Joods Monument

Oorlogsbronnen

Gedruckte Informationen