Jenny Dresen (PRIM)

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Informationen zu den Quellen

Die gelb hinterlegten Quellen sind fiktive, also nachgestellte Quellen. Bei den weiß hinterlegten Quellen handelt es sich um historische, also echte Quellen.

Friedas Leben

Stolperstein an der Rheinischen Straße 29

Frieda Stern wurde am 09.12.1868 in Levern, Nordrhein-Westfalen geboren. Ihre Eltern hießen Henriette und Simon Horwitz. Sie wuchs mit ihre Schwester Emilie auf. In Levern gab es damals etwa 50 bis 60 jüdische Personen. Frieda ging zur Schule in der Synagoge. Als sie erwachsen war, zog sie nach Dortmund und heiratete einen Mann namens Max Stern. Sie hatten zwei Töchter, Grete und Hanna. Die Familie führte ein Geschäft für Männerkleidung, aber dann kam der Krieg, und alles änderte sich. Die Nazis wollten nicht, dass Juden Geschäfte machten, also mussten sie aufhören. Frieda und ihre Familie wollten nach Amerika gehen, um sicher zu sein. Sie baten um Hilfe, aber es war schwer zu gehen. Trotz Versprechungen von Verwandten und anderen Problemen konnten sie nicht gehen. Es war eine schwierige Zeit für Frieda und ihre Familie.